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  Kontakt  
 Warsberger Hof
 Dietrichstraße 42
 54290 Trier

 Tel:    0651 97525-0
 Fax:    0651 97525-40

 info@warsberger-hof.de 

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  Geschichte   
 

Die Geschichte des Warsberger Hofes


Baustil und Baugeschichte

Der Warsberger Hof geht in seiner jetzigen Gestalt im wesentlichen auf das 18. Jh. zurück, ist aber vermutlich aus einem Anwesen des 14. Jh., dem Schöffenhof Walgrave, hervorgegangen. Ältester erhaltener Teil ist der östliche Flügel mit seinen schönen Gewölben im Erdgeschoss, ehemaligen Pferdestallungen, in denen sich heute Hostel und Café Leonardy befinden. Der Warsberger Hof ist Beispiel für einen älteren Adelshof im Stil des fränkischen Landadelhofes, bei dem dem Herrenhaus meist ein mit Wirtschaftsgebäuden und Torhaus umrahmter Hof vorgelagert war.

Die Warsberger

Der Name Warsberger Hof geht auf die Barone von Warsberg zurück, ein angesehenes lothringisches Adelsgeschlecht, das fast 300 Jahre in Saarburg residierte und vom 17. bis Anfang des 19. Jh. den Hof in Trier als Stadtsitz nutzte. Der für das Haus und die Stadt wichtigste Vertreter der Barone von Warsberg war Freiherr Lothar Friedrich, der seit 1723 Statthalter in Trier war den Hof 14 Jahre bewohnte. Das traditionelle Wappen der Warsberger trug einen silbernen, goldgekrönten Löwen auf schwarzem Grund.

Die Rautenstrauchs

Vom Beginn des 19. Jh. bis 1824 sah der Warsberger Hof wechselnde Besitzer. 1824 heiratete der Frankfurter Kaufmann Wilhelm Rautenstrauch, später Kommerzienrat und belgischer Konsul, die einzige Tochter des damaligen Besitzers, des reichen Trierer Bürgers Leonardy. Er begründete damit eine über 100 Jahre währende Kaufmannsdynastie der Rautenstrauchs in Trier mit Sitz im Warsberger Hof, nun "Palais Rautenstrauch" genannt. Der an den Warsberger Hof anschließende Park trägt noch heute den Namen dieser angesehenen Trierer Familie.

Die Zeit nach dem 2. Weltkrieg

1944 erhielt das Haus einen Bombentreffer und stand jahrelang als Ruine. Pläne zur Nutzung des Geländes gingen vom Abriss des Gebäudes bis zur Einrichtung des Landesmuseums, des Finanzamtes, des Stadttheaters und schließlich eines neuen Kolpinghauses, das im Dezember 1961 nach einjähriger Bauzeit seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Heute präsentiert sich der traditionsreiche Warsberger Hof seinen Gästen in vielseitigem Gewand.